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St. Georgs- Kiche in Huchting

Der Stadtteil Huchting liegt in südlicher Randlage Bremens und besteht aus den vier Ortsteilen Kirch-, Mittelshuchting, Sodenmatt und Grolland. Er umfasst ein Gebiet von ca. 13,7 km² und zählt etwa 30.000 Einwohner.
Das Huchtinger Gesamtbild bestimmen heute Wohnsiedlungen aus den 50er und 60er Jahren. Auf den ersten Blick schließt man hier auf eine moderne Trabantenstadt, einer Schlafstadt im Grünen. Doch weit gefehlt! Die positive Kehrseite ist die fast immer noch ländliche Lage mit z.B. ausgedehnten Grünzonen, und Naherholungsgebiete sowie die durch Grünflächen weitgehend aufgelockerten Wohnquartiere.
Im Kern des Stadtteils steht das “shop-in-shop” Einkaufszentrum “Roland Center” mit entsprechenden Parkmöglichkeiten. Gleich neben dem neu errichteten Center Point entstand der neue Huchtinger Marktplatz. Mit den Straßenbahnlinien 1 + 8 ist von hier übrigens die Innenstadt bzw. der HBF in ca. 10/15 Minuten zu erreichen.
An Kultur- und Freizeitangeboten hat Huchting natürlich auch einiges zu bieten: Sieht man einmal vom rein kommerziell genutzten “Roland Center” ab, gibt es das auf dem ehemaligen Schulgelände an der Amersfoorter Str. befindliche “Bürger- und Sozialzentrum”(BuS), einen Bürgerhausverbund aus den verschiedensten Einrichtungen, Projekten und Selbsthilfeinitiativen.
Für den Breitensport- und Spielangebot (allerdings ohne Fußball) steht der TuS Huchting, dem auch das Blasorchester TuS Huchting angeschlossen ist. Der FC Huchting beschränkt sich auf den Fußballbereich. usw. usw.
Wie man sieht, ist in Huchting schon einiges los.
Aus der Pespetive der Innenstadtbewohner mag es sich möglicherweise um einen eher unattraktiven Stadtteil mit entsprechender Sozialstruktur handeln. Doch wer hier einmal sein Zuhause gefunden hat, wird feststellen: Huchting ist doch ein lebens- und liebenswerter Bremer Stadtteil.

Geschichtliches zum Stadtteil Huchting
Entstanden ist Huchting aus mehreren kleinen Dorfgemeinden. Im Mittelalter gab es hier die Ortschaften Kirch-, Mittels-, Brokhuchting, Grolland. und Ware (lag im Warfeld und wurde im 14.Jh. aufgegeben).
Bei den erstgenannten höher gelegenen Kirch- und Mittelshuchting handelte es sich siedlungstechnisch um sogenannte Haufendörfer. Haufendörfer sind natürlich gewachsene Ortschaften, deren Umfang nicht scharf begrenzt sind und deren Entstehung oft bis in frühgeschichtlicher Zeit zurückgehen.
Bei den übrigen tiefer gelegenen Brokhuchting, Grolland und Warfeld handelt es sich um Kolonisationsdörfer, deren Entstehung auf einer planmäßigen Anlegung im Hochmittelalter des 12. Jh. zurückgehen. In dieser Zeit wurden weite Teile des damaligen Bremer Umlands, Ziel einer groß angelegten Binnenkolonisation, die auch als Holländerkolonisation in die Geschichte einging.
Urkundlich erscheint Huchting erstmals 1063 namentlich als HUCHTINGEBROCH (gemeint ist hier wohl ein Bruch bei Huchting). Mit der Urkunde überträgt König Heinrich IV dem Bremer Erzbischof Adalbert u.a. eine Art Nutzungs- und Besiedlungsrecht über verschiedene Bruchländereien am linken Weserufer. 1171 werden die vorhandenen Ansiedlungen erstmals gleichermaßen als HUHTHINGE erwähnt. Bei dieser Urkunde handelt es sich übrigens um die “Gründungsurkunde von Stuhr”. Heinrich der Löwe gestattet dem Ministerialen Friedrich von Mackenstedt ödes Land zwischen BRINKEM, MAHTENSTIDE u. HUHTHINGE in Kultur zu nehmen.
Etymologisch =>(Herkunft der Wörter) deutet der Name Huchting auf einen höher gelegenen Ort, möglicherweise Kult- oder Gerichtsstätte, vielleicht auch einfach auf einen überflutungssicheren Ort hin.

Text: Hartmut Schröder
 

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